Meine Workation in Thailand - 6 Monate Leben und Arbeiten im Paradies mit einer Festanstellung...
- Taner Arslan

- 30. Sept. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Remote-Arbeit hat unser Arbeitsleben revolutioniert – und plötzlich ist es möglich, den Laptop einfach einzupacken und an Orten zu arbeiten, die sich wie Urlaub anfühlen. Genau das habe ich getan. Sechs Monate lang habe ich mein Büro gegen Strände, Tempel und tropische Sonnenuntergänge in Thailand eingetauscht – und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
In diesem Beitrag möchte ich dir nicht nur Tipps für deine eigene Workation geben, sondern auch ein Stück meiner Reise mit dir teilen.
Den richtigen Ort finden – mein Herz hat Thailand gewählt für die Workation
Als ich 2022 zum ersten Mal in Thailand war, wusste ich: Hier will ich länger bleiben. Die endlosen Strände, die entspannte Mentalität, die köstliche Streetfood-Kultur und die unglaubliche Gastfreundschaft haben mich sofort begeistert. Also fragte ich bei meinem Arbeitgeber an, ob ich meine Arbeit aus der Ferne erledigen dürfte – und bekam grünes Licht.
Von Chiang Mai im Norden bis zu den Inseln im Süden habe ich so viel gesehen. Jede Region hatte ihren eigenen Zauber – und ich fühlte mich selten so frei und lebendig wie in dieser Zeit mit meiner Workation.
Unterkunft: Zuhause auf Zeit
Für mich war schnell klar: Ich brauche mehr als ein Hotelzimmer. Airbnb-Wohnungen haben mir die perfekte Mischung aus Komfort, Arbeitsplatz und dem Gefühl gegeben, wirklich dort zu leben. Ein Tipp: Achte unbedingt auf stabiles Internet (in Thailand oft besser als man denkt) und einen guten Arbeitsplatz. So kannst du entspannt arbeiten und hast trotzdem genug Freiraum für Abenteuer während deiner Workation.
Arbeiten mit Meerblick – meine Routine
Thailand liegt sechs Stunden vor Österreich – und genau das war mein Glück. Während meine Kolleg:innen noch schliefen, saß ich oft beim Frühstück am Strand oder machte eine kleine Roller-Tour durch die Stadt. Erst mittags startete mein Arbeitstag, und am Abend konnte ich oft direkt in den Sonnenuntergang fahren.
Diese Verschiebung hat mich unglaublich produktiv gemacht – und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, doppelt so viel vom Tag zu haben.
Eintauchen in Kultur und Genuss
Essen war für mich eines der absoluten Highlights. Ob frisches Pad Thai am Straßenstand oder Mango Sticky Rice als Nachtisch – jeden Tag konnte ich Neues probieren. Auch kulturell war Thailand ein Erlebnis: Tempelbesuche, Märkte, Festivals… Man spürt einfach, dass man in einer völlig anderen Welt lebt.

Flexibilität ist alles
Nicht alles lief immer nach Plan. Plötzliche Regenschauer, laute Nachbarn oder schwankendes Internet – es gab auch Stolpersteine. Aber genau das macht eine Workation spannend. Man lernt, flexibel zu bleiben und Lösungen zu finden. Mit der richtigen Einstellung wird aus jedem Problem ein Abenteuer, vor allem in Thailand.
Kontakte knüpfen
Thailand ist ein Hotspot für digitale Nomaden. Ob im Co-Working-Space, bei Meetups oder einfach beim Kaffee – man trifft schnell Gleichgesinnte. Daraus haben sich nicht nur wertvolle Tipps, sondern auch echte Freundschaften ergeben.
Meine wichtigste Erkenntnis
Eine Workation ist mehr als „Arbeiten im Urlaub“. Es ist eine völlig neue Art, das Leben zu gestalten. Man wird produktiver, kreativer – und gleichzeitig sammelt man Erinnerungen, die kein Büro der Welt bieten kann.
Wenn du die Chance hast: Mach es. Trau dich. Pack deinen Laptop, finde einen Ort, der dich inspiriert, und erlebe selbst, wie sich Arbeit und Leben perfekt verbinden lassen.
In meinem nächsten Beitrag erzähle ich, wie ich die Vereinbarung mit meinem Arbeitgeber konkret verhandelt habe, die Workation aus Thailand – vielleicht hilft dir das auf deinem Weg zur eigenen Workation. Natürlich ist das ganze abhängig von deinem Arbeitgeber, bei einem modernen Unternehmen sind solche dinge ganz natürlich.
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